Eine Dornenkrone für einen König des Hohns,
In einer Welt, die jeden Eid verspottet, den du geschworen hast!
Sie wollen den Schild, doch verlangen, dass du blutest,
Nähren ihre Gier mit deiner edlen Tat!
Lass den Zorn entfachen! Lass die Wut anschwellen!
Sie zerrten deinen Himmel direkt in die Hölle!
Sie verrotten im Groll eines toten Zeitalters,
Und verwandeln deine Rechtschaffenheit in Wut!
Du gabst ihnen Wärme – sie verlangten Feuer!
Sie machten dein Ehrenwort zu ihrem Scheiterhaufen!
Du reichest die Hand, sie spuckten hinein,
Zerstörten das Heilige, entweihten die Ruhe!
Also lass das Gift sieden! Lass das Eisen kochen!
Lass die Wut in den bitteren Boden bluten!
Niemand hört den Ruf! Niemand sieht dich an!
Sie warfen deinen Wert weg wie Müll!
HASS für die Blinden! HASS für die Kalten!
Für jede Güte, die gekauft und verkauft wurde!
...Und doch...
Der Sturm tobt, doch die Rüstung bricht.
Der Lärm weicht von den endlosen Schmerzen.
Das brennende Feuer verzehrt seinen Brennstoff,
Hinterlässt Asche in einer so grausamen Welt.
Das Schreien stirbt zu einem stillen Seufzer.
Das Schwert wird schwer unter dem Himmel.
Kein Kampf mehr übrig. Kein Grund zu streiten.
Der Hass entweicht in die Nacht.
Der kalte Griff lockert sich. Die Fäuste öffnen sich.
Die Wut weicht dem stillen Ende.
Kein bleibender Groll, kein bitterer Atem,
Nur der tiefe, süße Frieden, der dem Tod folgt.
Die lange Wache endet. Der Schild fällt tief.
Endlich... kann der Ritter schlafen.