ChainConnect Post-Mortem: Alien Proxy Exploit
Zusammenfassung
Venom Foundation kündigt ein ChainConnect Post-Mortem für einen Exploit vom 26. Juli in ProxyMultiVaultAlien_V10.onCheckAccumulatedFee an, der das Minting ungedeckter Alien TIP-3 Token ermöglichte. Das Problem lag auf Anwendungsebene, nicht bei Venom. ChainConnect hat Deployments gepatcht und 82,9% (~615k USD) zurückgewonnen.
🛡 ChainConnect Post-Mortem: Alien Proxy Callback Exploit 🛡
Am 26. Juli nutzte ein unbefugter Aufrufer eine Zugriffskontrolllücke in einem ChainConnect Bridge-Vertrag auf Venom 2.0 aus.
Die Schwachstelle befand sich im Anwendungscode (speziell im ProxyMultiVaultAlien_V10.onCheckAccumulatedFee Callback), dem eine ordnungsgemäße Absenderüberprüfung fehlte. Dies ermöglichte das Minting ungedeckter Alien TIP-3 Token, die dann über den Standardfluss zu Ethereum gebridged wurden.
Das Problem stand in keinem Zusammenhang mit Venom, der TVM, dem TIP-3 Standard, der Netzwerkinfrastruktur, Relays oder Kernkomponenten. Es wurden keine Schlüssel oder privilegierten Zugriffe kompromittiert.
Ergriffene Maßnahmen und Wiederherstellung der Gelder
ChainConnect hat die volle Verantwortung übernommen, die Schwachstelle in allen betroffenen Deployments gepatcht und eine gründliche Überprüfung ihrer Callback- und Minting-Logik durchgeführt.
👉 82,9% der betroffenen Gelder (~615k USD) wurden zurückgegeben, 17,1% wurden als Bounty einbehalten.
Venom und ChainConnect
Venom ist eine unabhängige öffentliche Blockchain. ChainConnect ist ein separates Projekt innerhalb des Ökosystems. Unser Team hat sie bei der Untersuchung unterstützt, war aber nicht an der Ursache beteiligt.
🔗 Vollständiges technisches Post-Mortem von ChainConnect: https://t.me/chainconnect_news/9
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